Sexualisierte Gewalt gegen Mädchen und Frauen unter Anwendung von Drogen ...

Noch vor Jahren galten Beispiele, in denen Frauen und Mädchen Opfer sogenannter K.O.-Tropfen geworden sind, als Ausnahmefälle. Inzwischen ist es unstrittig, dass es eine hohe Dunkelziffer von Betroffenen gibt und dringender Handlungsbedarf besteht.
Die flüssigen Substanzen, die nahezu geruchlos und auch geschmacklos sind, werden den Opfern heimlich in Getränken verabreicht. Die Wirkung ist fatal: sie schalten zuerst den Willen aus, bevor sie den Körper lahm legen. Je nach Dosierung führen diese Drogen zu Wahrnehmungsverschiebungen, Sprachstörungen, Benommenheit und schlagartiger Bewusstlosigkeit.

Die Betroffenen können – wie bei anderen Sexualstraftaten auch – posttraumatische Symptome entwickeln, auch wenn sie keine Erinnerung an das Geschehen haben.

Wichtig für eine Anzeige ist es, möglichst umgehend Blut- und Urinproben sicherstellen zu lassen, da verschiedene Substanzen nur für wenige Stunden nachweisbar sind.


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