Sexualisierte Gewalt gegen Mädchen und Frauen unter Anwendung von Drogen ...
Noch vor Jahren galten Beispiele, in denen Frauen und Mädchen Opfer sogenannter K.O.-Tropfen
geworden sind, als Ausnahmefälle. Inzwischen ist es unstrittig, dass es eine hohe Dunkelziffer von Betroffenen gibt und dringender Handlungsbedarf besteht.
Die flüssigen Substanzen,
die nahezu geruchlos und auch geschmacklos sind, werden den Opfern heimlich in
Getränken verabreicht. Die Wirkung ist fatal: sie schalten zuerst den Willen
aus, bevor sie den Körper lahm legen. Je nach Dosierung führen diese Drogen zu
Wahrnehmungsverschiebungen, Sprachstörungen, Benommenheit und schlagartiger
Bewusstlosigkeit.
Die
Betroffenen können – wie bei anderen Sexualstraftaten auch – posttraumatische
Symptome entwickeln, auch wenn sie keine Erinnerung an das Geschehen haben.
Wichtig für eine Anzeige ist
es, möglichst umgehend Blut- und Urinproben sicherstellen zu lassen, da verschiedene
Substanzen nur für wenige Stunden nachweisbar sind.
25.04.2011
Ein typisches Fallbeispiel
Im Sommer 2004 meldete sich eine junge Frau in der Beratungsstelle des Aachener Frauennotrufs, der auf einer Party sogenannte K.O.-Tropfen ins Glas geschüttet [...]
25.04.2011
Wichtige Hinweise, wenn Sie Opfer geworden sind
Wenn Sie in einer akuten Bedrohungssituation telefonieren können, wählen Sie die Notrufnummer 110. Bitte beachten Sie die ausführlichen Informationen [...]
24.04.2011
Verdacht auf K.O.-Tropfen? Was tun?
Da die Substanzen meist unbekannt sind, spielt die Zeit für die Nachweisbarkeit eine entscheidende Rolle. [...]

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